Dienstag, 7. April 2020

Kanarentour mit der AIDA NOVA - Aus einer Zeit, wo Urlaub noch möglich war

Ende Februar, lang, lang ist es her, ging es endlich los: unsere erste Kreuzfahrt! Auf zu den Kanaren, in die Sonne, um den Luxus auf dem größten Schiff der AIDA Flotte zu genießen. Das auf einer Reise nicht immer alles glatt läuft, passiert bekanntlich ja Jedem mal. Aber so viel Glück im Unglück, wie wir, hat nicht jeder:

Tag 1: Anreise auf Gran Canaria

Ein Blick aus dem Fenster des Flugzeuges, zeigte, dass es nicht viel zu sehen gibt. Obwohl viel Sand ja doch irgendwie viel ist. Auf Gran Canaria herrscht "Calima", ein so heftiger Sandsturm, der im Laufe des Tages noch dafür sorgen sollte, dass unser Flugzeug eines der letzten mit Landeerlaubnis war. Wir hatten Glück, denn alle Flüge nach uns mussten wieder umkehren und zurück nach Deutschland fliegen. Da Sightseeing im Sandsturm wenig Spaß macht, haben wir das unglaublich große und toll ausgestattete Schiff erkundet, gut gegessen und getrunken (eine Flugreise macht heutzutage ja leider sehr hungrig und durstig).


Aussicht auf, nun ja, den Sand....


Tag 2 + 4: Seetag

Wie verbringt man seinen ersten Tag auf See? Teilweise mit leichter Übelkeit und Schwindel, aber schon nach einem halben Tag hat sich der Körper an die ungewohnte Fortbewegungsart gewöhnt. Ansonsten gibt es viel zu erkunden: die vielen Restaurants, das Sonnendeck, die schiffseigene Rutsche und sehr viel gutes Entertainment. Stellvertretend für die ganze Reise kommt hier das Best of der von uns besuchten Shows und zwei obligatorische Essensbilder:

Auf hoher See





Tag 3 Madeira


Ankunft auf der Blumeninsel. Der schönsten Insel der gesamten Kanarenreise. Mit der bekannten Seilbahn in Funchal sind wir hoch hinaus in den Stadtteil Monte "geflogen" und haben eine wundervolle Aussicht auf unser Schiff genossen. Funchal selbst haben wir zu Fuß erkundet, nachdem wir uns mit einem Hamburger und einer kurzen Rast auf der AIDA NOVA gestärkt hatten.
Der Ort den jeder sehen muss, ist der Farmer's Market. Dort habe ich mir ganz spezielle, nur auf Madeira erhältliche Maracuja-Sorten gegönnt. Wie Zitronen-Maracuja oder Tomaten-Maracuja (die Namen der weiteren Sorten wurden im Laufe der Zeit vergessen). Alle schmecken ziemlich sauer (außer der Tomaten-Maracuja) und sind wahre Vitaminbomben. Da wir die Früchte nicht auf dem Schiff verzehren durften, musste in einer heldengleichen Aktion jede Frucht mit einem Plastikmesser geöffnet und auf einer Parkbank verzehrt werden....

Ausblick aus der Seilbahn

Aussicht auf unser Schiff


Die berühmten Korbschlitten




Unendliche Vielfalt auf dem Famer's Market




Ein Café in einer natürlichen Höhle




Tag 5: Teneriffa - Loro Parque

Unser erster und einziger Ausflug, den wir während dieser Reise mit den AIDA Reiseleitern gemacht haben, ging in den Loro Parque. Ein liebevoll angelegter Park, der vielen sonst so bedrohten Tierarten ein zu Hause bietet. Das größte Spektakel findet man in den Tiershows in denen Papageien, Robben, Delphine und Orcas mit zahlreichen Tricks überzeugen. Nachmittags erkundeten wir noch etwas auf eigener Faust den Hafen und die nähere Umgebung. 













Tag 6: Fuerteventura

Der Hafen an dem wir auf Fuerteventura anlegten, ist eine kleine Kleinstadt. Mit einer Shopping Mall, aber zum Glück auch mit einem fußläufig vom Schiff erreichbaren Strand. Das ruft nach Erholung und baden im Meer!



Tag 7: Lanzerote

Auch hier haben wir alles selbstständig zu Fuß erkundet, wobei ich danach wahrscheinlich kurz vor'm Sonnenstich war. Die Sonne sollte man nie unterschätzen :P.



Interessant, wie man das Kabelproblem auch lösen kann...






Tag 8: Gran Canaria

Und so schnelle ist eine Woche um. Diesmal nutzten wir die wenigen Stunden vor der Abreise, um wenigstens den Hafen von Gran Canaria zu erkunden. 
Wir werden (sobald in Zukunft wieder möglich) erneut mit der AIDA fahren. Diese Mischung aus "möglichst viele Orte in kurzer Zeit erkunden" und dem Luxus des Lebens an Board, macht eine Kreuzfahrt zu einer angenehmen Reisemöglichkeit. Und das Gute noch zum Schluss: die AIDA NOVA gehört zu den wenigen Schiffen, die mit LPG-Gas fahren können, sodass wir zumindest während dieser Reise auf die starke Abgasbelastung verzichten durften.




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